Blogbeiträge von Jele
Ich übe noch. Leben in der Gegenwart
Eine Sache fang ich dauernd neu an. Ich übe seit Jahren. Weil sich diese Sache Zeit braucht. Übung. Wiederholung.
Es geht dabei um Achtsamkeit. Ich sehne mich danach ganz im Hier und Jetzt zu sein: körperlich und mental. Ich sehne mich nach der Bereitschaft, das anzunehmen, was da ist. Ohne dabei die Gefühle und Gedanken zu bewerten. Oder sie zu vermeiden. Für mich als aktiven Menschen ist das wirklich eine Herausforderung. Also übe ich.
Im Rhythmus leben. Wie Rituale mein Leben prägen
„Alles, was du beim Schwimmen brauchst, ist Rhythmus!“, sagten mir erfahrene Triathleten. „Es kommt nicht auf die Geschwindigkeit an und auch nicht auf die Länge der Strecke. Solange du im Rhythmus bleibst, kommst du voran. Die Geschwindigkeit kommt von alleine.“
Was hilft gegen FOMO [Fear Of Missing Out]? Oder: Wie die Angst, etwas zu verpassen loswerde!
Ich gebe zu: Ich leide an FOMO.
Das ist die Abkürzung für „Fear of missing out“, also die Angst etwas zu verpassen. Es ist die Sorge, dass hinter der nächsten Ecke etwas noch Besseres auf mich wartet.
BIs jetzt habe ich Menschen immer belächelt, die sich bis zuletzt alle Möglichkeiten offen gehalten haben. Und die an FOMO gelitten haben. Bis es mich selbst erwischt hat.
Gemeinsam unterwegs.
Wir brauchen nicht einen sondern gleich drei Mentoren!
Von Gott reden – öffentlich
Von Gott reden im öffentlichen Raum.
Wo kann ich denn öffentlich von Gott reden?
Wo sollte ich lieber ganz persönlich von ihm erzählen?
Ist Glaube Privatsache und wie kann eigentlich öffentlich geglaubt werden?
Wo ist Mission angebracht?
Wo Dialog?
Und schließt das eine, das andere aus?
Heimat im Herz
Die Ordensschwester sieht mich eindringlich an und sagt: „Du hast deine Heimat verloren!“ Ich hatte sie um ein Gespräch gebeten, um einmal alles loszuwerden. Es ist Sommer und der Raum klein und stickig. Sie spricht unbeirrt weiter: „Du hast dich selbst verloren! Du bist nicht in dir zu Hause!“ Am liebsten wäre ich der guten Dame ins Gesicht gesprungen. Stattdessen stehe ich auf, um zu gehen. Schließlich hatte ich sie um ein Gespräch gebeten und nicht um eine absurde Unterstellung.
